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Dieser Artikel wurde anhand einer Pressemitteilung erstellt, der uns einen Tag nach Weihnachten erreichte. Als Grundlage für eine Selbstüberprüfung stellen wir Ihnen den Text hier zur Verfügung, weil er den Bereich des persönlichen Praxismarketings mit dem Aspekt Work-Life-Balance sehr gut ergänzt.
Man sieht es nicht auf den ersten Blick, aber die
Tage um Weihnachten und Neujahr herum sind für viele Menschen eine gefährliche
Zeit. Möglichst alle offenen Punkte im persönlichen Zeit- und Aufgabenkonto
müssen noch abgearbeitet werden, die Vorbereitungen für das perfekte
Weihnachts- und Silvesterfest laufen rund um die Uhr. Stress, Hektik, Unruhe
setzen gerade den Perfektionisten extrem zu. Gerade dann, wenn wieder einmal
scheinbar alles geschafft ist, wird der Preis des hektischen Lebens besonders
sichtbar. Depression, Angst und Sinnkrisen kommen auf. Die Leidtragenden dieser
Stressruhe sind zumeist Familienangehörige und Partner.
"Immer mehr Menschen
leiden an den Feiertagen unter Ruhestress und sind damit nicht allein", so
stellt Dr. Hans Birkel, Internist und TCM-Arzt fest." Es ist zunehmend
festzustellen, dass immer mehr Menschen unter der Unfähigkeit leiden, gerade in
sogenannten Ruhezeiten verantwortungsbewusst mit sich und ihrer Gesundheit
umzugehen. Burnout, Depressionen und Ängste sind deshalb häufige
Krankheitsursachen auch unter den Familienangehörigen.
"Herz-Kreislauferkrankungen, Süchte, Schlafstörungen, ständige Überreizung
sind häufige Folgen dieser Primärerkrankungen", so Dr. Jürgen Arent,
Integralmediziner.
Viele Unternehmer oder
Berufstätige schaffen den turn-around zur Ruhe nicht. "Es ist inzwischen
selbst unter Ruheständlern schick geworden, verplant zu sein", erläutert
Hans Kreis, Buchautor und Unternehmenscoach. "Wenn wir zur Ruhe kommen,
kommt alles Verdrängte nach außen und macht uns ängstlich, unruhig, oft
panisch. Wir versuchen dann, diese Leere mit Ablenkungen zu füllen und fallen
in ein noch tieferes Loch." Sinn- und Bilanzkrisen sind oft der Auslöser
für Depressionen und Zukunftsängste. "Es ist jedoch nie zu spät, diese
Krise zu nutzen. Gerade Ruhestress-Krisen sind die wertvollsten Zeiten, um über
sinnvolle Veränderungen nachzudenken", bestätigt Hans Kreis aus der
Beratungspraxis. Da trauen sich Menschen radikalere Fragen zu stellen
Auch das gefürchtete
Burnout-Syndrom hängt direkt mit Angst und Krisen zusammen. Burnout ist meist das
Ergebnis von Überforderungen, Sinnkrisen und von Verdrängungen. Wir glauben
unsere inneren Krisen dadurch meistern zu können, dass wir die inneren
Warnschüsse einfach überhören. Ein Irrtum, den die Wirtschaft und das
Gesundheitssystem teuer bezahlen. Experten schätzen, dass circa 1,6 Millionen
Bundesbürger an chronischer Erschöpfung leiden. Offensichtlich sind Frauen etwa
doppelt so häufig betroffen. Dr. Berthold Musselmann vom Redaktionsteam
Phytodoc weist darauf hin, dass das "Burnout-Syndrom" (ähnlicher
Bedeutungsinhalt Chronisches Müdigkeitssyndrom/Erschöpfungssyndrom) genau
definiert werden sollte. "Epidemiologische Untersuchungen demonstrieren
eine große Spannbreite von Ausprägungen; diese reichen von leichten
Müdigkeitsbeschwerden bis hin zum Chronischen Müdigkeitssyndrom mit schweren
Behinderungen. Es handelt sich also bei Burnout um einen Symptomenkomplex mit
je nach Patient sehr unterschiedlichen Schwerpunkten, kaum um eine einheitliche
Krankheit." Gründlich recherchiert haben die Autoren der Leitlinie der
Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) den
Begriff "Müdigkeit". Es finden sich genauere Infos in der Leitlinie
Neurasthenie / Chronic Fatigue Syndrome (Leitlinie Somatoforme Störungen) Dt.
Gesellschaft für Psychotherapeutische Medizin. http://leitlinien.net
oder http://www.degam.de
ANTISTRESS-STRATEGIEN für
2008
Dr. Vinzenz Mansmann,
langjähriger Anti-Stress-Experte und Autor des Buches "Total
erschöpft", gibt Tipps, damit einer rauschenden Silvesternacht nichts mehr
im Wege steht und man in das neue Jahr mit guten Vorsätzen starten kann. Hier
einige seiner Klassiker-Regeln:
1. Vertrauen Sie auf die
Intelligenz Ihres Körpers. Gestehen Sie sich den Stress und die Zwänge ein, die
sich körperlich, geistig oder emotional manifestiert haben.
2. Wenn Ihre Arbeit, Ihre
Beziehungen, eine Situation oder eine Person Sie unglücklich machen, versuchen
Sie, die Umstände zu ändern oder gehen Sie, falls nötig.
3. Greifen Sie die Bereiche
oder Aspekte heraus, in denen Sie sich am heftigsten überengagieren, und
arbeiten Sie auf einen "Druckabbau" hin.
4. Machen Sie nicht alles
allein! Knüpfen oder erneuern Sie enge Beziehungen zu Freunden und Menschen,
die Ihnen gut tun.
5. Lassen Sie keine
Mahlzeiten aus, quälen Sie sich nicht mit strengen Diäten, geben Sie Ihrem
Schlafbedürfnis nach, halten Sie Arzttermine ein. Achten Sie auf gesunde
Ernährung.
6. Begrenzen Sie Sorgen, die
jeder vernünftigen Grundlage entbehren, möglichst auf ein Minimum. Sie bekommen
Ihre Situation besser in den Griff, wenn Sie weniger Zeit mit Grübeln
verbringen und stattdessen mehr damit, sich um Ihre wirklichen Bedürfnisse zu
kümmern.
Quelle:
www.phytodoc.de
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