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Es allgemein bekannt, dass es auch für Einsteiger sinnvolle Instrumente gibt, sich schnell eine eigenen Homepage zu basteln. Meist bleibt es aber auch basteln. Vor allem bleiben die technischen Möglichkeiten oftmals hinter den Wünschen an Design und Funktionalität zurück. Das Ergebnis ist dann eine zunehmende Unzufriedenheit und ein visuelle Desaster, weil man die Mühen, die man sich gemacht hat dennoch ins Internet stellt.
Eine eigene Homepage vor allem für die Arztpraxis sollte heute mehr bereitstellen, als die bloße Visitenkarte im Internet. Auf was Sie noch achten müssen zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag. Außerdem haben wir für Firefox Fans am Ende des Artikels noch einen Tipp, wie Sie Ihre Homepage effizient überprüfen können.
Wie oben beschrieben, muss eine Website zwar mehr bieten als die Darstellung der Kontaktdaten, die ein Patient meistens sowieso haben. Da Sie über Ihre Homepage aktuell nur ca. 1% Ihrer wirklichen Neupatienten gewinnen, sollte die Website also vor allem den Service Ihrer Praxis unterstützen. Sie muss keine Design Wettbewerbe gewinnen, aber dennoch das bereithalten, was der Patient und Besucher erwartet.
Machen Sie sich für den letzten Punkt die Anonymität des Internets zu Nutze und transportieren Sie Informationen, die Sie Ihr Patient niemals direkt fragen würde, aber von größtem Interesse bei der Arztauswahl sind. Hier nun unsere Tipps für Sie als Homepage-Betreiber
1. Die Erwartungen erfüllen
Die Besucher Ihrer Homepage haben klare Erwartungen. Entweder Sie suchen nach Ihren Öffnungszeiten oder nach Informationen zu einer bestimmten Behandlung. Vielleicht können sie sogar aktiv auf Ihrer Website darüber informieren, was Sie mit dem Patienten besprochen haben. Meist filtern die Patienten die Informationen durch Ablenkung in der Praxis, also während der wertvollen Zeit Ihrer Beratung. Wenn Sie die Möglichkeit hätten, das gesagte, noch einmal schriftlich im Netz anbieten zu können, wird Ihnen das der Patient honorieren, der modern und aufgeschlossen ist.
Fragen Sie doch aktiv bei Ihren Patienten nach. Vielleicht mit einer Umfrage in der Praxis. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Besuche auf der Website auszuwerten. Einen kostenfreien Service hierzu bietet Ihnen z.B. Google Analytics. Machen Sie sich aber auch Ihren guten Draht zu den Patienten zu Nutze, platzieren Sie eine Online Befragung oder gehen Sie in sich. Meist hilft auch der gesunde Menschenverstand.
2. Wichtige Punkte ins Auge des Betrachters bringen.
Besucher haben die schlechte Angewohnheit, sich schnell wieder aus dem Staub zu machen, wenn Sie nicht direkt das finden, was Sie finden. Die am Besten besuchte Seite ist meist die erste, weil die meisten Menschen ungeduldig sind und direkt zurück zur Suchmaschine klicken, um Ihre Suchphrasen zu befriedigen. Vor allem wenn Sie aufwendig erstellte Inhalte - z.B. ein Praxisvideo - auf der Seite platzieren, sollte dieses auf der Startseite untergebracht werden. Auch die Öffnungszeiten oder die Erreichbarkeit kann durchaus übersichtlich auf der Eingangsseite eingebunden werden. Gute Grafiker helfen Ihnen dabei, sich eine Farbkonzept, das diesen Punkt unterstützt.
3. Es muss laufen wie geschmiert - Erfolgssurfer
Jüngere Patienten sind es gewohnt auf den buntesten Seite zu Surfen und sich schnell zurechtzufinden. Ältere Menschen dagegen werden nicht mit der Maus in der Hand groß. Das sollten Sie bei der Anordnung Ihrer Menüpunkte und interaktiven Elemente berücksichtigen. Vor allem letzterer Punkt ist besonders wichtig, wenn Sie bereits Pionierarbeit geleistet haben und als Arzt einen E-Mail Newsletter bereitstellen oder gar die Terminanfrage per E-Mail oder Eingabeformular (Formmailer) ermöglichen. Der Trend spricht vom Web2.0. Das heißt in Zukunft wird der Besucher noch mehr verlangen. Er ist es dann gewohnt, sich interaktiv und zügig den Service auf Ihrer Seite zu holen, den er von anderen Anbietern gewohnt ist. Eine Arztpraxis ist aber kein Weltkonzern und verfügt meistens nicht über die eigenen Mittel, sich hier ordentlich auszustellen. Ihre Seite sollte also für den gesamten Schnitt Ihrer Stammpatienten nutzbar und funktional sein. Gleichzeitig aber Türöffner für neue Patienten.
Denken Sie z.B. beim Einsatz der Bilder daran, diese groß genug zu gestalten. Die verschiedenen Auflösungen auf verschiedenen PC ist hier entscheidend. Als besonderen Service kann man zum Beispiel eine Vergrößerungsfunktion der Bilder für die älteren Patienten anbieten. Auch die Barrierefreiheit kann je nach Praxis entscheidend sein. Dazu erhalten Sie aber in der nächsten Zeit noch mehr Informationen.
4. Suchoptimierung
Sowohl extern, also wenn die Seite gefunden werden soll, als auch intern für die Orientierung auf der Seite müssen einige Dinge berücksichtigt werden.
Gute Suchfunktionen verschlingen oftmals viel Budget. Das muss nicht. Auch hier hilft google mit der Gestaltung einer eigenen Suchfunktion , die Sie dann auf der Seite einbinden können.
Ohne zu tief einzusteigen, wollen wir Ihnen noch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ans Herz legen. Ihre Seite sollte leicht verständliche URLs aufweisen, die auch durch die Suchmaschinen bevorzugt katalogisiert werden. Verbreiten Sie Ihre Homepage bei Kollegen. Verlinken Sie sich untereinander oder machen Sie in medizinischen Foren auf sich aufmerksam, indem Sie Ihre Website hinterlegen. Auch Webkataloge können interessant sein. Auch zu diesem Punkt planen wir, Ihnen in den nächsten Artikeln in diesem Bereich Informationen zusammenzufassen.
5. Mit einem Klick zum Ziel
Mit jedem weiteren Klick, den ein Besucher auf Ihrer Homepage machen muss, um an die gewünschte Information zu kommen, verlieren Sie die Hälfte der Besucher und zwar sehr aktiv. Stellen Sie wichtige Informationen auf der Startseite zur Verfügung. Hier bieten sich vor allem moderne Content-Management-Systeme an, die auch den technisch wenig aufwendigen Wechsel von Beiträgen auf der Startseite ermöglichen. Gern helfen wir Ihnen in diesem Punkt weiter. Das Thema Content Management Lösungen werden wir in Kürze vorstellen. Die beste Referenz dafür ist aber diese Seite, die nach diesem Prinzip erstellt wurde.
Schlussbemerkung
Wir hoffen, diese Tipps konnten Ihnen einen Einblick geben, was Sie zusätzlich zu der Tatsache berücksichtigen müssen, dass sie eine eigene Homepage haben.
Abschließend möchten wir Ihnen noch den Tipp geben, den wir Anfangs angekündigt haben. Er richtet sich vor allem an die schon etwas erfahreneren Homepage-Bastler. Wenn Sie den Internetbrowser Firefox nutzen, haben Sie die Möglichkeit, sich ein Plugin (mit Toolbar) herunterzuladen, das Ihnen ermöglicht, verschiedenste technische Details Ihrer aktuellen Homepage von diesem Zusatzinstrument überprüfen zu lassen. Klassisches Beispiel ist dabei die Verlinkungen auf Ihrer Website oder zu externen Angebote. Oftmals kommt es durch das Überarbeiten der Website zu sogenannten "Broken Links". Das bedeutet, ein vermeintlicher Link läuft ins Leere. Hier können Sie fest davon ausgehen, über 80% Ihrer Besucher, die einen solchen Link anklicken zu verlieren.
Den Browser Firefox erhalten Sie hier . Das zugehörige Plugin nennt sich Web-Developer und ist über den Menüpunkt "Extras" auf der Firefox Plattform abrufbar.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Ausprobieren und Überprüfen der hier aufgeführten Tipps, die Ihnen hoffentlich noch mehr Patientenservice ermöglichen, als bisher schon.
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