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Medizinische Leuchtturmprojekte als Taktgeber für das Internet der Zukunft
Bonn/Düsseldorf (pte/03.10.2007/10:30) - Im Gleichschritt mit der Informationstechnik macht die Medizintechnik große Schritte in die Zukunft. Komplizierte Eingriffe werden immer öfter mit modernsten computergestützten Instrumenten durchgeführt. Von Dokumentationstätigkeiten bis hin zur OP-Lampe, die sich per Sprachbefehl einschalten lässt, reichen die technischen Entwicklungen, die das Krankenhaus der Zukunft mit prägen werden. Für neue Märkte sind Themen wie Proteomics, Telemonitoring, Expertensysteme und -datenbanken, Spracheingabe für Dokumentationstätigkeiten oder Datenzugriff von überall aus besonders interessant, so ein Resümee einer Studie des Forschungsprojekts für aktuelle und zukunftsorientierte Informations- und Medientechnologie und deren Nutzung in Baden-Württemberg (Fazit) http://www.fazit-forschung.de . Chris Löwer hat für das Handelsblatt die Fortschritte im Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn (UKB) untersucht: Während man in vielen Operationssälen vor lauter Technik kaum Bewegungsfreiheit hat, so ein erstes Fazit, hat man hier "freie Bahn". Monitore, Lampen und Geräte an beweglichen Armen können so positioniert werden wie es passt. "Dazu muss teilweise noch nicht mal Hand angelegt werden - die Lage des OP-Tisches etwa lässt sich mit einfachen Sprachkommandos verändern, und mit einem beherzten 'OP-Lampe an!' kommt Licht in die sehr aufgeräumte Szenerie", so das Handelsblatt. Die komplizierte OP-Technik ist vernetzt und kann wahlweise per Touchscreen oder Spracheingabe gesteuert werden. Klaus Radermacher vom Lehrstuhl für Medizintechnik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sieht gegenüber der Zeitung einen klaren Trend hin zu einer intelligenten OP-Umgebung. "Sprach- und Gestenerkennung, interaktive Navigationssysteme und sensorgesteuerte Miniaturroboter werden den OP-Saal zu einem intelligenten Assistenten machen."
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