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Projekt Bewertungsportale Dokumentation Nr. 4 - Studie der Stiftung Gesundheit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Frank Stratmann   

Gerade auf den Tisch bekommen, haben wir von der Stiftung Gesundheit eine Analyse zu den Bewertungsportalen für Ärzte. Wir sehen uns bestätigt, unser praxisProjekt trifft den Nerv der Zeit. Zitat aus der Studie:"Arzt-Empfehlungen im Internet sind derzeit en Vogue"

 

Desweitern wird Stellung bezogen, warum eine Auseinandersetzung für Ärzte wichtig ist:

"Ärzte können die Foren auch konstruktiv nutzen, indem sie zum Beispiel zufriedene Patienten auf die Portale und die Möglichkeit der Bewertung aufmerksam machen."

 

Diese Argumentation kennen Sie aus unserer Vorstellung des praxisProjekts vom Anfang Februar 2008.

 

Wir legen Ihnen ans Herz die Studie zu lesen, raten Ihnen aber, den Zahlen und der abschließenden Bewertung durch die Stiftung Gesundheit, gelassen zu bleiben.

Die Zahlen, z.B. für Docinsider stimmen so heute schon nicht mehr. Die Studie greift zudem recht früh, die Wertigkeit für Patienten auf. Man rechnet nach einem Schlüssel, die vorhandenen Bewertungen auf Bundesebene hoch. Wir betrachten das aber kritisch, weil wir heute schon wissen, dass die Anzahl zwischen Ballungsgebiet und Landbevölkerung differieren dürfte, was auch für Sie als teilnehmende Praxis im Projekt wichtig ist. Die Quantität der Bewertungen muss ein Arzt aus Köln anders beurteilen, als der Arzt aus einer mittleren Kreisstadt.  Dieses Verhältnis wird sich prozentual auch weiterhin so verteilen.

 

Wir betonen, dass es sich bei der Analyse nicht um eine Studie handelt. Die Analyse reißt Sie das Thema nur an. Es bietet aber einen Einblick aus Sicht der Patienten. Aus diesem Blickwinkel ist die Analyse verfasst. 

 

Überholte Zahlen 

Warum die Analyse der Stiftung Gesundheit im Februar 2008 mit Zahlen aus dem Dezember 2007 erscheint, kann nicht beurteilt werden. Im Dezember waren Plattformen wie Imedo ein halbes Jahr produktiv und Docinsider gerade einmal drei Monate alt. Wer hier bereits repräsentative Ergebnisse erwartet, liegt falsch. Wir werden hier noch eine weitere Stellungsnahme in Form einer Pressemeldung veröffentlichen, nachdem wir die Zahlen detaillierter, auch mit den Anbietern, besprochen haben.

 

Unterschiedliche Geschäftsmodelle 

Was wir ebenfalls längst erkannt haben ist, dass sich die Geschäftsmodelle der einzelnen Portale gänzlich voneinander unterscheiden. Unsere beiden Kernportale im Projekt z.B. betrifft das sehr eindeutig. Während IMEDO klar auf den Kanal Community setzt, reiht sich Docinsider hier zwar grundsätzlich ein, will aber langfristig ganz anderen Dinge erreichen als IMEDO. Das zumindest ergibt sich aus den bisher geführten Gesprächen.

 

DOCINSIDER 

Docinsider will sich als Online-Marketing Partner der Ärzte und Zahnärzte profilieren. Der mutige Weg, zunächst Bewertungen einzusammeln und hier und da vor allem die niedergelassenen Ärzte zu schocken, wird abgelöst von der Grundidee, einem Arzt mit wenig Aufwand bei der Vermarktung der eigenen Praxis  zu unterstützen. Der Premium Eintrag bei Docinsider, so wurde uns mitgeteilt, wird wohl auch ab 2009 kostenfrei bleiben.

 

IMEDO 

IMEDO platziert sich als Ratgeber und Community. Die Arztbewertungen erreichen Sie erst über einige Umwege auf der Seite, was weder die Brisanz im Kritischen noch den Nutzen im Positiven abschwächt.

 

Suchmaschinenoptimierung für Ärzte nicht machbar 

Die seit Beginn an laufenden Suchmaschinenoptimierungen werden dafür sorgen, das eine Praxis, inklusive Ihrer Bewertungen recht weit oben in den Suchmaschinen zu finden sein wird. Suchmaschinenoptimierung (SEO) für die eigenen Praxiswebsite kann aus heutiger Sicht gar nicht mehr von der Praxis selbst geleistet werden. Wer also keinen Experten seines Fachs beauftragt, hat zwar eine schicke Website, auf die sich hin und wieder ein Stammpatient verirrt. Leider spricht die Seite aber keinerleit Neupatienten an, weil sie nicht gefunden wird. Eine suchmaschonenoptimierte Seite erhalten Sie natürlich bei uns. In der Verbindung mit den Bewertungsportalen ein interessantes Werkzeug, die Patienten zukünftig über das Internet zu erreichen.

 

DocInsider meldet außerdem, dass man an der Weiterentwicklung der Suchtechnologie arbeiten wird. Fördergelder wurden bereits genehmigt. Die Suchtechnologie auf der Seite von Docinsider erlaubt heute schon, dass Sie Schnupfen statt Allgemeinarzt und Zahnschmerzen statt Zahnarzt eingeben können.

 

Schauen Sie sich unseren kurzen Test online an.
2:00 Min. - 15MB (Flash)
Unser kleiner Test:

Geben Sie mal auf beiden Seite DocInsider und IMEDO jeweils das Symptom Schnupfen ein. Suchen Sie in der Stadt Bonn.

 

 

Hier erkennen Sie bereits kleine Unterschiede. Während Sie die Arztsuche bei IMEDO über einige Klicks erreichen, bietet Ihnen docinsider die Suche auf der Startseite, wie man es von einer Suchmaschine gewohnt ist. Wie unterscheiden sich die Suchergebnisse? Nun, bei IMEDO werden Sie an einen HNO-Arzt verwiesen, bei docinsider an einen Allgemeinarzt, der in vielen Fällen auch die Rolle als Hausarzt einnimmt. Im Zuge der Einführung der Praxisgebühr macht es allerdings Sinn, für einen Schnupfen seinen Hausarzt aufzusuchen, anstatt einen Facharzt für Hals- Nasen und Ohren. Hier finden Sie schon die kleinen aber feinen Unterschiede deutlich.

 

Zur Dokumentation kommen Sie entweder, indem Sie das Bild anklicken oder auf diesen Link klicken. 

 

Medienkompetenz der Patienten 

Die Analyse der Stiftung Gesundheit bemängelt in Ihren Ausführungen, dass der Patienten ein gewisses Maß an Medienkompetenz  haben muss, um für sich aus den Seiten einen Mehrwert ziehen zu können. Die Medienkompetenz ist unseres Erachtens aber längst gegeben. Medienkompetenz heißt, zwischen den Bewertungszeilen lesen zu können.  Medienkompetenz wird den Patienten seitens der Stiftung aber nur eingeschränkt zugesprochen, was wir bemängeln. Selbst wenn man als Arzt oder Zahnarzt also eine schlechte Bewertung erhält, geht die Welt davon noch nicht unter.

 

Ausblick 

Langfristig ist also abzuwarten, wie sich die Patienten verhalten und wen Sie zum Liebling küren. Wir sind heute schon sicher, dass Sie als Arzt gleich auf mehreren Portalen vertreten sein sollten. Das gab es schon bei vielen anderen Entwicklungen in der Vergangenheit. Ihr Auto bieten Sie heute auf mehreren Autoseiten an. Große und kleine Firmen, die etwas auf sich halten und den gesamten Bewerbermarkt umfassen wollen, schalten Ihre Anzeigen auf mehreren Portalen wie Monster, Jobpilot oder StepStone. Öfters gesehen werden, bedeutet mehr Reputation.

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen weiterhin viel Erfolg mit unserem gemeinsamen praxisProjekt 

 

 

 

 

 

 
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